Nison-in, Buddhistischer Tempel im Bezirk Sagano, Japan
Nison-in liegt am Fuß eines bewaldeten Berges und zeigt typische Tempelbauten aus dunklem Holz mit geschwungenen Dächern. Der Zugangsweg führt unter alten Bäumen hindurch und öffnet sich zu den Haupthallen und kleineren Gebäuden, die über mehrere Ebenen verteilt sind.
Der Tempel entstand im 10. Jahrhundert als Rückzugsort buddhistischer Mönche. Starke Zerstörungen während der Kriege im 15. Jahrhundert wurden in den folgenden Jahrzehnten teilweise behoben.
Die beiden hölzernen Hauptfiguren stehen im Zentrum der Verehrung und ziehen Gläubige an, die zu beiden Buddha-Formen beten. Diese doppelte Ausrichtung verleiht dem Tempel seinen Namen und macht ihn zu einem besonderen Ort der buddhistischen Praxis.
Der Tempel öffnet morgens und schließt am Nachmittag, ein Eintrittsgeld wird erhoben. Vom Bahnhof Saga-Arashiyama führt ein kurzer Fußweg durch das Wohngebiet zum Gelände.
Die Strecke zum Eingang verläuft unter Ahornbäumen, die sich im Herbst rot färben und einen schattigen Korridor bilden. Wenige Besucher wissen, dass der Tempel auch einen kleinen Teegarten hinter den Hauptgebäuden besitzt.
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