Hōkyō-in, Buddhistischer Tempel im Sagano-Bezirk von Ukyō-ku, Japan.
Hōkyō-in ist ein buddhistischer Tempel im Sagano-Distrikt, der für seine traditionellen japanischen Gärten mit saisonalen Ahornbäumen und sorgfältig arrangierten Steinelementen bekannt ist. Das Gelände erstreckt sich über mehrere miteinander verbundene Bereiche, die Wohnräume, Meditationshallen und Außengärten in eine kohärente Gesamtkomposition integrieren.
Der Tempel wurde während der Heian-Periode als Gebetsort des Kaisers Shirakawa gegründet und erhielt seinen Namen später von Yoshiakira Ashikaga. Diese Verbindung zwischen kaiserlicher Unterstützung und einer einflussreichen Samurai-Familie prägte die Bedeutung des Ortes über Jahrhunderte.
Der Tempel bewahrt eine traditionelle Tokonoma-Nische, deren Dekoration sich mit den Jahreszeiten verändert und die japanische Wertschätzung für die Natur widerspiegelt. Besucher können diese wechselnde Ausstellung erleben, die zeigt, wie Räume hier mit den Rhythmen der Jahreszeiten verbunden sind.
Der Tempel liegt in einem ruhigen Wohnviertel und ist zu Fuß leicht erreichbar, mit ausreichend Platz zum Erkunden des Geländes ohne Gedränge. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da Sie Ihre Schuhe ausziehen müssen, um die Innenbereiche zu betreten.
Der Tempel dient als letzte Ruhestätte für zwei Militärführer, die sich gegenseitig respektierten, obwohl sie sich auf gegenüberstehenden Seiten eines Konflikts befanden. Diese ungewöhnliche Vereinigung ehemaliger Gegner an einem Ort der Meditation zeigt, wie der Buddhismus hier über persönliche Feindseligkeiten hinausging.
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