Hōrin-ji, Buddhistischer Tempel im Stadtteil Arashiyama, Kyoto, Japan
Hōrin-ji ist ein buddhistischer Tempel in Arashiyama im Stadtbezirk Nishikyō in Kyoto, Japan, der sich am Hang des Berges Kokuso über mehrere Ebenen erstreckt. Steintreppen führen zur Haupthalle hinauf, flankiert von Skulpturen aus Stein, die Tiger und Ochsen darstellen und den Eingang bewachen.
Der Mönch Gyoki gründete diesen Ort im Jahr 713 unter der Herrschaft der Kaiserin Genmei, um Frieden im Land und gute Ernten zu fördern. Spätere Generationen erweiterten die Anlage und fügten kleinere Schreine hinzu, die neue Anliegen der Gemeinde widerspiegeln.
Das Heiligtum trägt den Namen Jusan Mairi und markiert den Übergang ins Erwachsenenalter für Mädchen und Jungen, die das dreizehnte Lebensjahr vollenden und vor dem Hauptaltar um Erleuchtung bitten. Familien wandern gemeinsam hinauf, tragen neue Kimonos und sprechen Gebete für Erfolg in Schule und Leben.
Der Zugang erfolgt über steile Treppen und schmale Pfade, daher sollten Besucher festes Schuhwerk tragen und etwas Zeit für die Auffahrt einplanen. Wer von der Hankyu-Bahn anreist, erreicht den Eingang in wenigen Minuten, vom JR-Bahnhof aus dauert der Fußweg etwa eine Viertelstunde.
Innerhalb des Geländes befindet sich der Denden-Schrein, der den Schutz von Strom und Funkwellen gewährleistet und regelmäßig von Technikern und Ingenieuren aus der Elektronikindustrie besucht wird. Dieser kleine Bereich wurde eingerichtet, nachdem moderne Technologie Teil des täglichen Lebens geworden war.
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