Arashiyama, Westlicher Bezirk in Kyoto, Japan
Arashiyama ist ein westliches Viertel in Kyōto, Japan, das sich entlang des Katsura-Flusses in den Bezirken Ukyō und Nishikyō erstreckt. Die Gegend umfasst bewaldete Hänge, Tempel mit angelegten Gärten, Wege durch hohe Bambushaine und eine historische Brücke, die den Fluss überquert.
Ab dem 8. Jahrhundert während der Heian-Zeit errichteten Adelsfamilien hier Landsitze am Fluss, um der Sommerhitze der Hauptstadt zu entkommen. Im 14. Jahrhundert ließ der Kaiser Tempel und Gärten anlegen, die diesen Ort zu einem wichtigen religiösen und künstlerischen Zentrum machten.
Der Name Arashiyama bedeutet Sturmberg und bezieht sich auf die Winde, die im Herbst durch die Schlucht wehen, wenn sich das Laub verfärbt. Einheimische kommen hierher, um Kirschblüten im Frühling oder rotes Ahornlaub im November zu betrachten, oft von traditionellen Flussbooten aus.
Die JR-Sagano-Linie bringt Besucher vom Zentrum Kyōtos in etwa 15 Minuten zum Bahnhof Saga-Arashiyama. Regelmäßige Buslinien verkehren ebenfalls dorthin, und viele Besucher gehen zu Fuß oder mieten Fahrräder, um die Gegend zu erkunden.
Der Bambushain Sagano erzeugt bei Wind ein tiefes Klirren, das von der japanischen Regierung zu einem der hundert Klänge erklärt wurde, die man bewahren sollte. Im Iwatayama Monkey Park auf einem Berggipfel können Besucher über 120 japanische Makaken aus nächster Nähe sehen und füttern.
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