Seiryō-ji, Buddhistischer Tempel in Sagano, Japan
Der Tempel Seiryō-ji ist ein buddhistisches Heiligtum im Stadtteil Ukyō in Kyoto, bekannt für seine verborgenen Skulpturen und Zeremonien. Im Inneren der Holzskulptur des Buddha Shakyamuni befinden sich fünf Organe aus Seide, die bei der Herstellung eingefügt wurden.
Die Anlage steht dort, wo einst der Sitz von Minamoto no Toru lag, einer Figur aus dem 9. Jahrhundert. Sein Leben diente später als Vorbild für den Protagonisten im Roman Die Geschichte vom Prinzen Genji.
Die leuchtenden Fackeln bei der Zeremonie Omatsuri im März zeigen durch die Form ihrer Flammen, welche Ernte die Gemeinde erwarten kann. Besucher sehen dabei ein Ritual, das Landwirtschaft und Glauben miteinander verbindet und heute noch lebendig ist.
Der Eintritt kostet je nach Alter zwischen 200 und 400 Yen, Erwachsene zahlen den höheren Betrag. Die meisten Bereiche können ohne Einschränkungen besichtigt werden, allerdings bleibt die Hauptskulptur unzugänglich.
Die zentrale Buddha-Figur wird niemals gezeigt, sie bleibt nach der Tradition des hibutsu dauerhaft verschlossen. Selbst Besucher, die den Tempel betreten, sehen sie nicht.
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