Saga Toriimoto, Traditionelles Erhaltungsgebiet in Ukyō-ku, Japan
Saga Toriimoto ist ein traditionelles Stadtviertel in Ukyō Ward, Kyoto, das als wichtiges Erhaltungsgebiet für Gruppen traditioneller Gebäude ausgewiesen wurde. Die Hauptstraße ist von restaurierten Holzhäusern aus der Meiji-Zeit gesäumt, mit typischen Ziegeldächern und engen Gassen auf beiden Seiten.
Das Viertel entstand in der Heian-Zeit als Wohngebiet für Menschen, die mit dem kaiserlichen Hof und den umliegenden Tempeln verbunden waren. Die heute sichtbaren Holzhäuser stammen hauptsächlich aus der Meiji-Zeit und ersetzen die früheren Gebäude, während sie das ursprüngliche Straßenbild beibehielten.
Die Häuser entlang der Hauptstraße haben braune Holzfassaden, Ziegeldächer und kleine Vorgärten, was dem Viertel ein einheitliches Aussehen gibt. Viele dieser Gebäude werden noch heute als Wohnhäuser genutzt, was die Straße von einem reinen Freilichtmuseum unterscheidet.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Hauptstraße liegen. Es empfiehlt sich, in den frühen Morgenstunden zu besuchen, da die Straße im Laufe des Tages belebter werden kann.
Der Name Toriimoto bedeutet wörtlich 'vor dem Torii' und bezieht sich auf das Eingangstor des nahe gelegenen Adashino Nembutsu-ji-Tempels, der das Ende der Straße markiert. Dieser Tempel beherbergt Tausende kleiner Steinstatuen, die einst unbekannte Menschen darstellten, deren Überreste entlang der Straße gefunden wurden.
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