Enoshima, Verbundene Insel in Fujisawa, Japan
Enoshima ist eine Gezeiteninsel in Fujisawa, Japan, die sich auf 60 Meter Höhe erhebt und durch eine 389 Meter lange Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Insel hat einen Umfang von etwa 4 Kilometern und beherbergt botanische Gärten, Schreine, Aussichtstürme und Höhlen entlang der Küstenlinie.
Ein britischer Händler namens Samuel Cocking kaufte die Hochflächen der Insel 1880 und baute dort ein Kraftwerk und botanische Gärten. Diese Anlagen sind bis heute in Betrieb und prägen das Erscheinungsbild der Insel weiterhin.
Die Bewohner verbinden die drei Schreine auf der Insel durch einen Pilgerweg, der sich durch Wälder und Steintreppen windet. Jeder Schrein hat sein eigenes Torii und eigene Gebetsstätten, wo Besucher Glücksamulette und Holztafeln mit Wünschen finden.
Drei Bahnhöfe liegen in Gehweite zur Eingangsbrücke: Katase-Enoshima, Enoshima Station und Shonan-Enoshima. Die Wege auf der Insel führen über Treppen und Steigungen, daher sind feste Schuhe zu empfehlen.
Die Iwaya-Höhlen an der Südküste enthalten buddhistische Statuen und erzählen Geschichten von einem fünfköpfigen Drachen, der früher in der Gegend lebte. In einer der Höhlen hängen bunte Laternen an der Decke und markieren den Weg durch die engen Gänge.
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