Fujisawa, Küstenstadt in der Präfektur Kanagawa, Japan
Fujisawa ist eine Küstenstadt in der Präfektur Kanagawa, die sich über eine sanft abfallende Landschaft vom Plateau im Norden bis zu den flachen Ufern am Pazifik erstreckt. Die Stadt verbindet Wohngebiete mit kleineren Geschäftsvierteln und öffentlichen Gebäuden entlang mehrerer Bahnstrecken, die sie durchqueren.
Die Ansiedlung entwickelte sich im Mittelalter als Tempelort und wurde später zu einer Station an der wichtigen Handelsstraße Tokaido. Nach der modernen Verwaltungsreform Ende des 19. Jahrhunderts entstand die heutige Stadtstruktur mit Eingemeindungen umliegender Dörfer.
Der Name leitet sich vom örtlichen Tempel ab, dessen historische Bedeutung noch heute in der Stadtstruktur erkennbar ist. Die Küstenabschnitte am Meer ziehen das ganze Jahr über Surfer und Badegäste an, die den offenen Pazifikstrand nutzen.
Mehrere Bahnlinien führen direkt nach Tokio und in benachbarte Küstenstädte, die Fahrtzeiten liegen meist bei etwa einer Stunde. Die Küstenabschnitte lassen sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, während die Hügelgebiete im Norden mit lokalen Bussen erreichbar sind.
Zwei Flüsse durchqueren die Stadt in Nord-Süd-Richtung und münden in die Sagami-Bucht, wobei sie die natürliche Geländegliederung prägen. Die nördlichen Hügel entstanden durch vulkanische Ablagerungen vor rund 400.000 Jahren und bilden heute die höchsten Punkte im Stadtgebiet.
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