Goryō-jinja, Shinto shrine in Fujisawa, Kanagawa
Goryō-jinja ist ein kleines Schreingelande in Fujisawa mit einfachen, traditionellen Holzgebaeuden und einer ruhigen, offenen Flaeche für Besucher. Die Anlage enthält alte Steine, historische Baeume wie das ueber 350 Jahre alte Meoto Ginkgo Paar, sowie Steinlaternen und kleine Statuen, die eine friedliche Umgebung schaffen.
Das Schrein wurde ungefähr um das Jahr 940 gegründet und war ursprünglich als Gorei-sha bekannt, das fünf Familien der Bando-Region ehrte. Im Laufe der Zeit wurde der Samurai Kagemasa, bekannt für seine Taten im Gosannen-Krieg, zur zentralen Figur der Verehrung und erhielt den Namen Gongoro-sama.
Das Schreingelände ist mit symbolischen Ornamenten verziert, die an die Geschichte des Samurai Kagemasa erinnern, insbesondere durch Dachziegel mit Pfeilflug-Wappensymbolen. Der Ort ist ein Treffpunkt für lokale Bewohner, die hier zu besonderen Anlässen oder während jährlicher Festivals wie dem Menkake Gyoretsu Masken tragen und traditionelle Zeremonien durchführen.
Das Schrein ist leicht vom Hase-Bahnhof der Enoden-Linie erreichbar und bietet Besuchern die Möglichkeit, früh morgens oder abends einen ruhigen Besuch zu genießen. Die beste Zeit zum Besuchen ist im Juni, wenn Hortensien die Eisenbahnstrecke umgeben, oder in Frühling und Herbst für angenehmere Farben und entspannte Atmosphäre.
Eine besondere Attraktion ist die Passage der Enoden-Eisenbahnlinie direkt vor dem Tor des Schreins, wo Fahrgäste im Juni die blühenden Hortensien sehen können. Innerhalb des Geländes befinden sich zwei massiven Steine namens Tamoto-ishi und Tedama-ishi, die der Legende nach Kagemasa als Spielzeuge in seinen Ärmeln und Händen trug, um seine außergewöhnliche Stärke zu demonstrieren.
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