Urugi, Ort in der Präfektur Nagano, Japan
Urugi ist ein kleines Dorf im Bezirk Shimoina in der Präfektur Nagano, das sich in einem Bergtal zwischen Flüssen ausbreitet. Die Häuser sind aus Holz mit traditionellen Giebeldächern gebaut und verteilen sich entlang schmaler Wege, die dem natürlichen Gelände folgen.
Das Dorf entstand Mitte des 20. Jahrhunderts, als 1948 kleinere Siedlungen zusammengelegt wurden und durch Grenzveränderungen seine heutige Form erhielten. Die Region war früher Teil der antiken Provinz Shinano und wurde historisch von Landwirtschaft und Waldwirtschaft geprägt.
Der Dorfname Urugi leitet sich von der lokalen Landschaft ab und spiegelt die enge Verbindung der Bewohner zu den Flüssen und Bergen wider. Die Gemeinschaft bewahrt ihre Traditionen durch saisonale Feste und lokale Bräuche, die Nachbarn regelmäßig zusammenbringen.
Das Dorf hat keine Bahnhöfe, daher ist der Besuch hauptsächlich mit dem Auto oder Bus über die nationalen Autobahnen möglich. Die meisten alltäglichen Waren erhalten Bewohner von lokalen Bauern oder kleinen Geschäften vor Ort, während größere Einkäufe in den nahegelegenen Städten erfolgen.
Das Dorf nutzt seit Generationen die Shiitake-Pilz- und Stängelkohl-Ernte als wichtige Einnahmequelle neben dem traditionellen Reisanbau. Diese speziellen Feldfrüchte gedeihen in der feuchten Bergluft und prägen die lokale Wirtschaft seit Jahrzehnten.
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