Nagakute, Verwaltungsstadt in der Präfektur Aichi, Japan.
Nagakute ist eine Stadt in der Präfektur Aichi in der Region Chūbu im zentralen Japan und erstreckt sich über die sanften Hügel westlich von Nagoya. Die Wohnviertel verteilen sich zwischen bewaldeten Hängen und offenen Tälern, während Parks und Grünflächen das bebaute Gebiet auflockern.
Im Jahr 1584 fand hier die Schlacht von Komaki und Nagakute zwischen Hashiba Hideyoshi und Tokugawa Ieyasu statt, die den Verlauf der japanischen Geschichte beeinflusste. Die Stadt erhielt ihren offiziellen Status in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und entwickelte sich von einer ländlichen Gemeinde zu einem Wohngebiet im Umland von Nagoya.
Das Toyota-Museum bewahrt 140 Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen und zeigt die technische Entwicklung über mehrere Generationen hinweg. Diese Sammlung spiegelt die zentrale Rolle der Automobilindustrie in der Region wider, die bis heute das wirtschaftliche Leben prägt.
Die Linimo-Einschienenbahn und mehrere Zugverbindungen stellen direkte Verkehrsverbindungen zwischen der Stadt und dem Zentrum von Nagoya her, die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Wer mit dem Rad unterwegs ist, findet auf den Hügeln einige steilere Abschnitte, während die Hauptstraßen meist leicht zu befahren sind.
Im Jahr 2020 lag das Durchschnittsalter der Einwohner bei rund 40 Jahren, was die Stadt zu einer der jüngsten Gemeinden im ganzen Land macht. Diese demografische Besonderheit zeigt sich im Alltag durch zahlreiche Spielplätze, Schulen und Freizeitangebote für Familien.
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