Wazuka, Teeanbaustadt in der Präfektur Kyoto, Japan
Wazuka ist eine kleine Gemeinde in der Präfektur Kyoto, die sich hauptsächlich dem Teeanbau widmet und über mehrere Hügel mit Teeplantagen verteilt ist. Die Landschaft wird von terrassierten Feldern geprägt, die sich rund um den Fluss Wazuka erstrecken.
Die Teeproduktion in der Region begann während der Kamakura-Zeit vor mehr als 800 Jahren und prägt seither die lokale Wirtschaft. Die heutige Gemeinde entstand 1954 durch den Zusammenschluss von drei Dörfern.
Die Bewohner bauen nach überlieferten Methoden Tee an, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese Art zu arbeiten prägt bis heute das Aussehen der Landschaft und den Rhythmus des Lebens in der Region.
Man erreicht Wazuka mit dem Zug zum Bahnhof Kamo an der JR Kansai Main Line und kann dann mit Bussen durch die Region fahren. Es ist hilfreich, sich auf Feldwege vorzubereiten und festes Schuhwerk zu tragen, da viele Teeplantagen auf hügeligem Gelände liegen.
In den frühen Morgenstunden bildet sich Nebel vom Fluss Wazuka, der die Teepflanzen auf natürliche Weise schattiert und ihren Geschmack verstärkt. Dieses Wetterphänomen ist ein unverzichtbarer Teil dessen, was die Tees dieser Region so besonder macht.
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