Ine, Fischerdorf in der Präfektur Kyoto, Japan
Ine ist eine kleine Hafenstadt an der Bucht von Ine in der Präfektur Kyoto mit etwa 230 Holzstrukturen namens Funaya, die direkt zum Wasser hin ausgerichtet sind. Diese Gebäude erstrecken sich über eine Länge von etwa fünf Kilometern entlang der Küstenlinie.
Der Ort entstand durch seine strategische Lage an einer maritimen Handelsroute, die in frühen Zeiten das Festland mit Kyoto verband. Der Schiffbau und die Fischerei prägen die wirtschaftliche Geschichte des Platzes bis heute.
Die Funaya-Häuser prägen das Stadtbild und zeigen, wie Fischer traditionell zwischen Wasser und Wohnraum leben. Die unteren Ebenen dienen der Bootslagerung, während die oberen Geschosse als Wohnbereich genutzt werden.
Man erreicht den Ort am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, indem man mit der Bahn anreist und dann mit dem Bus weiterifährt. Die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn das Wetter stabil ist und die Fischereiaktivitäten sichtbar werden.
Die Funaya-Häuser sind so eng mit dem Wasser gebaut, dass Fischer während der Saison direkt von ihrem Wohnzimmer zu ihren Booten hinabsteigen können. Dieses unmittelbare Verhältnis zwischen Haus und Beruf ist heute kaum noch anderswo zu sehen.
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