Itayanagi, Ort in der Präfektur Aomori, Japan
Itayanagi ist eine kleine Stadt im Kitatsugaru-Bezirk in der Präfektur Aomori und bekannt für seine intensive Apfelproduktion. Der Ort erstreckt sich in den Tsugaru-Ebenen, durchzogen vom Fluss Iwaki, und bietet neben Wohnhäusern und lokalen Geschäften auch das Furusato Center mit Museum, Park, Gewächshaus und Unterkunftsmöglichkeiten.
Die Apfelzucht kam 1875 in Form von Setzlingen in die Gegend und machte Itayanagi zum einzigen Ort im Bezirk mit dieser Kultur. Das Gebiet wurde 1889 offiziell ein Dorf und 1920 zur Stadt erhoben, wobei es später durch die Eingliederung benachbarter Ortschaften wie Hataoka, Koami und Arakawa 1955 erweitert wurde.
Der Ort ist eng mit dem Apfelanbau verbunden, was sich in alltäglichen Details zeigt: Straßenlaternen in Apfelform und lokale Geschäfte mit Apfelmotiven prägen das Stadtbild. Die Bewohner pflegen diese landwirtschaftliche Tradition aktiv und teilen ihre Wertschätzung für die Obsternte durch Feste und Gemeinschaftsereignisse.
Die Stadt ist leicht mit dem JR Gono Line Zug zu erreichen, der Verbindungen zu nahegelegenen Städten bietet und durch Landschaften mit kleinen Stationen führt. Die Stadt ist klein genug zum Spaziergang oder man mietet sich ein Fahrrad; Geschäfte und Restaurants befinden sich auf der Hauptstraße, und die Fahrtfrequenz sollte bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.
Die Tsugaru-Apfelmarkt ist der einzige in Japan ausschließlich für Äpfel gewidmete Markt, wo Früchte in Kieferkisten verpackt werden und Käufer sie nach Farbe und Form auswählen. Lokale Züchter führen Sorten wie Fuji, Orin und gelbe Sorten mit personalisierten Etiketten auf, was die handwerkliche Sorgfalt dieses traditionellen Anbaus zeigt.
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