Miharu, Landwirtschaftliche Stadt im Bezirk Tamura, Japan
Miharu ist eine Stadt im Bezirk Tamura in der Präfektur Fukushima, die sich über ein hügeliges Terrain in den Abukuma-Bergen erstreckt. Die Häuser und Strukturen sind auf verschiedene Höhen verteilt, wodurch ein gelocktes Mosaik aus bebauten Flächen und Waldflächen entstehen, das sich durch das Bergland schlängelt.
Während der Edo-Zeit funktionierte die Stadt als Schlossstadt unter dem Akita-Clan, der das Miharu-Gebiet von 1645 an regierte. Diese feudale Periode formte die räumliche Anordnung und den Grundaufbau der Siedlung, die sich bis heute in der Struktur widerspiegelt.
Der Name Miharu bedeutet "drei Quellen" und bezieht sich auf das gleichzeitige Blühen von Pflaumen-, Pfirsich- und Kirschbäumen in der Gegend. Diese Blütenphase prägt das Bild der Stadt und zieht viele Besucher an.
Die Stadt ist mit dem JR East Ban'etsu East Line von Koriyama aus erreichbar, mit Zügen, die tagsüber regelmäßig verkehren. Das Terrain erfordert gutes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden, da die verstreute Anordnung des Ortes bedeutet, dass viele Orte zu Fuß entdeckt werden müssen.
Der Miharu Takizakura ist ein über 1000 Jahre alter Kirschbaum, der seit 1922 als Nationaldenkmal geschützt ist und eine majestätische Präsenz in der Landschaft bildet. Seine herabhängenden Blüten fallen jeweils für kurze Zeit auf und machen den Baum zu einem Ort, den viele Menschen speziell besuchen kommen.
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