Rishiri-Rebun-Sarobetsu-Nationalpark, Nationalpark im Norden Hokkaidos, Japan
Der Rishiri-Rebun-Sarobetsu-Nationalpark ist ein Nationalpark im äußersten Norden Hokkaidos, der zwei vorgelagerte Inseln und ein großes Feuchtgebiet entlang der Küste umfasst. Die drei Bereiche unterscheiden sich deutlich voneinander: Rishiri-Insel mit ihrem kegelförmigen Vulkangipfel, die flachhügelige Rebun-Insel und die weitläufige Sarobetsu-Ebene.
Der Park wurde 1974 offiziell als Nationalpark eingerichtet und steht seitdem unter dem Schutz der japanischen Regierung. Die Sarobetsu-Ebene wurde 2005 in die Ramsar-Liste international bedeutsamer Feuchtgebiete aufgenommen, was ihren ökologischen Wert international anerkannte.
Rebun Island wird oft die Blumeninsel genannt, ein Name, den sie den vielen wilden Pflanzen verdankt, die jeden Frühling und Sommer auf ihren grasigen Hügeln blühen. Besucher, die die Inselpfade entlangwandern, begegnen Arten, die sonst nirgendwo in Japan vorkommen und in dünnem, felsigem Boden nahe am Meer wachsen.
Der Park lässt sich am besten in den Sommermonaten besuchen, wenn die Wetterbedingungen für Wanderungen auf Rishiri und Spaziergänge auf Rebun am günstigsten sind. Die Inseln sind von Wakkanai aus per Fähre erreichbar, und auf jeder Insel gibt es kleine Besucherzentren mit Karten und Hinweisen zu den Wegen.
Der Rishiri-Gipfel, der von den Einheimischen oft als Rishiri-Fuji bezeichnet wird, ist ein erloschener Vulkan, der direkt aus dem Meer aufsteigt, ohne jede Küstenebene dazwischen. Dieses Erscheinungsbild macht ihn von der Fähre aus weithin sichtbar und zu einem der bekanntesten Silhouetten im äußersten Norden Japans.
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