Kurobe-Talsperre, Wasserkraftwerk in Ashikuraji, Japan.
Der Kurobe-Damm ist eine Bogenstaumauer aus Beton, die sich im Landkreis Toyama befindet und den Kurobe-Fluss aufstaut. Die Konstruktion erreicht eine Höhe von 186 Metern über dem Flussbett und erstreckt sich über 492 Meter von einem Ende der Schlucht zum anderen.
Der Bau dauerte von 1956 bis 1963 und erforderte umfangreiche Tunnelarbeiten durch die Berge, wobei 171 Arbeiter ihr Leben verloren. Das fertiggestellte Bauwerk wurde zu einem Symbol für die Nachkriegsentwicklung und die Energieversorgung Japans in dieser Zeit.
Die Erzählung über den Bau inspirierte einen Roman und einen Film mit dem Titel Die Sande von Kurobe, der die technische Meisterleistung dokumentiert. Besucher treffen auf Ausstellungen und Informationstafeln, die an die Herausforderungen und die Entschlossenheit der Arbeiter erinnern, die das Projekt verwirklichten.
Besucher erreichen die Anlage über die Tateyama-Kurobe-Alpenroute und nutzen dabei Seilbahnen, Elektrobusse und Gehwege über die Konstruktion. Die Aussichtsplattform bietet Blick auf das Reservoir und die umgebenden Berge, wobei die beste Sichtzeit von Frühsommer bis Herbst reicht.
Die Anlage lässt während der Sommermonate 10 Tonnen Wasser pro Sekunde ab, wodurch im umgebenden Nebel natürliche Regenbögen entstehen. Photographen und Besucher warten oft auf die späten Morgenstunden, wenn das Sonnenlicht die feinsten Wassertröpfchen beleuchtet und die Farben am deutlichsten erscheinen.
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