Mount Renge, Berggipfel in Ōmachi, Japan.
Mount Renge erhebt sich auf 2798 Meter in den Nördlichen Alpen Japans und prägt die Gegend mit einem breiten Gipfel, der mit Dioritsgesteinen bedeckt ist. Die Südflanke verbindet mehrere benachbarte Gipfel miteinander und schafft eine komplexe Berglandschaft.
Der Berg entstand vor Millionen von Jahren durch geologische Prozesse in der östlichen Gebirgskette Asiens. Im Jahr 1584 überquerten Truppen des Militärführers Sasaki Narimasa den schneebedeckten Sarasarakoshi-Pass während einer wichtigen Kampagne.
Das Oku-no-miya-Heiligtum von Wakaichiji liegt in der Nähe des Gipfels und zeigt die lange spirituelle Verbindung zwischen den Menschen der Region und diesem Berg. Besucher können spüren, wie wichtig dieser Ort für traditionelle Verehrung und lokale Identität ist.
Der Aufstieg beginnt vom Ogi-sawa an der Alpine Route und dauert etwa sechs Stunden, wobei der Weg durch das Hirūro-Schneefeld führt. Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind notwendig, besonders an den exponierten Felsabschnitten und während der Schneeperioden.
Der Name stammt aus einer alten Legende über den Berg als heiliger Ort der Götter, die in lokalen Geschichten bis heute weitergelebt wird. Diese mythologische Verbindung macht ihn zu mehr als nur einem Kletterziel für die regionalen Bewohner.
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