Nyakuichiōji-jinja, Shinto shrine in Japan
Nyakuichiōji-jinja ist ein Shinto-Heiligtum in Ōmachi mit einem Kasuga-zukuri-Architekturstil, der sich durch einfache, gebogene Dachlinien und traditionelle Holzkonstruktion auszeichnet. Das Gelände enthält mehrere geschützte Strukturen, darunter eine Kannon-Halle aus dem 18. Jahrhundert mit aufwendigen Schnitzereien und drei dreistöckige Pagoden mit Strohgedeckten Dächern.
Das Heiligtum wurde Hunderte von Jahren vor dem 16. Jahrhundert gegründet und war mit der Verwaltung des nahegelegenen Wasserlaufs durch das Nishina-Clan während der Kamakura-Zeit verbunden. Das Hauptgebäude im Kasuga-zukuri-Stil wurde in den 1500er Jahren erbaut und ist heute als wichtiges Kulturgut geschützt.
Das Schreingelände zeigt eine seltene Mischung aus Shinto- und Buddhismusstrukturen, die widerspiegelt, wie Gläubige hier einst beide Religionen gemeinsam praktiziert haben. Die Kannon-Halle mit ihren geschnitzten himmlischen Maiden und die dreistöckigen Pagoden nebenan zeigen diese spirituelle Vermischung noch heute.
Das Gelände liegt etwa zehn Minuten Fußweg von der Station Kita-Omachi an der JR Oito Line entfernt und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten sich Zeit nehmen, langsam durch die Gärten zu gehen, besonders während der großen Festspiele im Juli, wenn traditionelle Bogenschießen aus dem Sattel zu beobachten sind.
Im Juli findet hier das Nyakuichiōji-Fest statt, bei dem junge Jungen in historischen Kostümen auf Pferden reiten und mit Pfeilen auf Ziele schießen, ein traditionelles Bogenschießen namens Yabusame. Dieses Fest gehört zu den wenigen Veranstaltungen dieser Art, die noch in Japan erhalten sind, und bringt die Gemeinschaft zusammen, um alte Bräuche weiterzugeben.
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