Gishiki no Iwaya, Grabhöhlenkomplex in Azumino, Japan
Gishiki no Iwaya ist eine Grabstättenkomplex mit mehreren in die Bergseite gehauenen Kammern in Azumino, die Teil des ausgedehnten Hotaka-Kofun-Begräbniscluster in der Präfektur Nagano bildet. Die Höhlen zeigen die Verbindung von natürlichen Felsformationen und menschlichen Änderungen, die ein Netzwerk von Grabkammern formen.
Die Grabstätte stammt aus der Kofun-Zeit zwischen 250 und 538 nach Christus und repräsentiert traditionelle japanische Bestattungspraktiken jener Epoche. Die Anlage spiegelt die architektonischen Entwicklungen wider, die während dieser Periode entstanden.
Die Höhlen sind eng mit japanischen Volkssagen verbunden, besonders mit Geschichten über Gishiki Hachimen Daio, einen mittelalterlichen Dieb, dessen Legenden in den lokalen Überlieferungen eine wichtige Rolle spielen. Besucher können heute noch nachvollziehen, wie diese Geschichten die kulturelle Identität der Region geprägt haben.
Das Gelände ist über markierte Wege vom Hauptweg in Azumino zu erreichen und liegt an den Koordinaten 36,385 nördlicher Breite und 137,822778 östlicher Länge. Besucher sollten sich auf einfache Wege vorbereiten und die Geländeunterschiede berücksichtigen.
Die Höhlenanlage kombiniert natürliche Felsspalten mit handwerklich ausgearbeiteten Kammern, was seltene Einblicke in die Ingenieurkunst der alten Japaner bietet. Diese Mischung aus natürlichen und künstlichen Elementen unterscheidet den Platz von anderen Gräbern der gleichen Periode.
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