Kurobe Gorge, Schlucht in der Präfektur Toyama, Japan
Die Kurobe-Schlucht ist ein Gebirgstal in den Nördlichen Japanischen Alpen mit steilen Felswänden aus Granit. Der Fluss fließt durch ein enges Tal mit dichtem Bewuchs und zahlreichen Kurven, die eine komplexe Landschaft schaffen.
Die Region war lange Zeit isoliert und diente als Grenze zwischen verschiedenen Herrschaftsgebieten. Im 20. Jahrhundert begannen Arbeiter mit dem Bau von Wasserkraftwerken, die das Tal nachhaltig veränderten.
Der Name der Schlucht leitet sich von der Kurobe-Quelle ab, die tief in den Bergen entspringt. Entlang des Tals gibt es mehrere traditionelle heiße Quellen, die seit langem von Wanderern besucht werden.
Die beste Zeit zum Besuch ist von Frühjahr bis Herbst, wenn die Bergbahn regelmäßig verkehrt. Warme Kleidung ist ratsam, da es im Tal kühler und windiger ist als in den umliegenden Gebieten.
Ein besonderer Ort ist die Atohiki-Brücke, deren Name bedeutet, dass Besucher beim Anblick der Tiefe unwillkürlich rückwärts traten. Die Brücke hängt hoch über einer Schlucht und verstärkt dieses Gefühl noch heute.
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