Koyadaira Dam, Gewichtsstaumauer aus Beton in Kurobe, Japan.
Der Koyadaira-Damm ist ein Schwergewichtsdamm aus Beton in den Kurobe-Bergen Japans, etwa 54,5 m hoch und 119,7 m lang, und dient der Stromerzeugung durch Wasserkraft. Bei dieser Bauart hält das Eigengewicht der Betonmauer dem Wasserdruck des aufgestauten Reservoirs stand.
Der Bau des Dammes begann 1936, als Japan seine Wasserkraftkapazitäten in abgelegenen Gebirgsregionen gezielt ausbaute. Das Projekt entstand in einer Phase rascher Industrialisierung, in der Energie aus Bergwasser zu einer wichtigen Ressource für das Land wurde.
Der Staudamm liegt in einer abgelegenen Gebirgsregion, und die umliegende Landschaft zieht Wanderer und Naturfreunde an, die die steilen Täler des Kurobe-Gebiets erkunden. Die ruhige Umgebung des Bauwerks macht es zu einem ungewöhnlichen Ziel abseits der üblichen Touristenpfade in Japan.
Das Gebiet rund um den Staudamm in den Kurobe-Bergen ist im Winter aufgrund von Schnee und schwierigen Straßenverhältnissen kaum erreichbar, weshalb ein Besuch in den wärmeren Monaten empfehlenswert ist. Wer die Anlage besichtigen möchte, sollte genügend Zeit einplanen, da die Anreise in dieses abgelegene Gebirgstal Zeit in Anspruch nimmt.
Der Koyadaira-Damm ist Teil eines Netzwerks von Wasserkraftwerken im Kurobe-Gebiet, wobei das gestaute Wasser koordiniert zwischen mehreren Anlagen genutzt wird, anstatt nur einem einzelnen Kraftwerk zu dienen. Diese Art der gemeinsamen Nutzung von Wasserressourcen in einem einzigen Gebirgssystem war für die damalige Zeit ein fortschrittlicher Ansatz.
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