Unazuki Dam, Gewichtsstaumauer in Kurobe, Japan
Der Unazuki-Staudamm ist ein Schwergewichtsdamm aus Beton, der den Fluss Kurobe im Norden der Präfektur Toyama, Japan, aufstaut. Er ist 97 m hoch und 190 m lang und bildet den untersten der fünf Dämme entlang des Kurobe-Flusssystems.
Der Unazuki-Staudamm wurde im März 2001 fertiggestellt und war der letzte einer Reihe von Dämmen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts entlang des Kurobe gebaut wurden. Das Flusssystem wurde schrittweise ausgebaut, um Wasserkraft zu erzeugen und die Wasserversorgung der umliegenden Region zu sichern.
Der Unazuki-Staudamm ist bei Ingenieuren und Fachleuten bekannt, die seine Methoden zur Sedimentkontrolle vor Ort studieren möchten. Die Anlage gilt als Referenzprojekt für den Umgang mit Sedimentablagerungen in Gebirgsflusssystemen.
Das Gebiet rund um den Staudamm liegt in einem Gebirgstal, in dem das Wetter schnell umschlagen kann, daher ist wetterfeste Kleidung empfehlenswert. In der Nähe gibt es nur wenige Einrichtungen, also ist es sinnvoll, sich vor der Abreise mit dem Nötigsten zu versorgen.
Zwischen Juni und August werden koordinierte Spüloperationen durchgeführt, um Sedimentablagerungen aus dem Flusssystem zu entfernen. Diese Spülungen sind so geplant, dass sie mit den natürlichen Hochwasserperioden zusammenfallen, sodass das Material auf natürlichem Weg flussabwärts transportiert wird.
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