Mount Asahi, Berggipfel im Daisetsuzan-Nationalpark, Japan
Der Berg Asahi ist ein aktiver Vulkan im Nationalpark Daisetsuzan und einer der höchsten Gipfel Hokkaidos mit einer Höhe von etwa 2.290 Metern. An den Hängen finden sich Schwefelquellen und thermale Becken, die zeigen, dass vulkanische Aktivität unter der Oberfläche noch immer wirkt.
Der Vulkan entstand als Teil der vulkanischen Gruppe Daisetsuzan und hatte seine jüngste dokumentierte Eruption im Jahr 1739. Die Vulkangeschichte des Berges erstreckt sich über Tausende von Jahren mit Eruptionen, die bis etwa 3200 vor Christus zurückreichen.
Der Berg ist in der Ainu-Kultur als heiliger Ort bekannt und wird von den Ureinwohnern seit Generationen verehrt. Die steilen Hänge und die heißen Quellen zeigen eine starke Verbindung zwischen Natur und Spiritualität, die man beim Wandern spürt.
Ein Seilbahn-System bringt Besucher während der wärmeren Monate schnell auf höhere Lagen und verkürzt die Wanderzeit erheblich. Die beste Zeit zum Wandern ist von Juni bis Oktober, wenn Schnee und Eis die Wege nicht behindern.
Während der Wintermonate entstehen seltene optische Phänomene wie Diamantstaub und Lichtsäulen in der dünnen Bergluft. Gleichzeitig gedeihen auf den Hängen alpine Pflanzen, die nur in dieser Region vorkommen und Besucher in den wärmeren Monaten mit ihrer Blütenpracht überraschen.
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