生地中橋, Drehbrücke in Kurobe, Japan.
Die Ikuji-naka-Brücke überquert die Zufahrt zum Fischereihafen von Kurobe und ist mit einem Drehkonstrukt ausgestattet, das Fischerbooten die Durchfahrt ermöglicht. Das gesamte Bauwerk wird von starken Hydraulikzylindern bewegt und dreht sich horizontal, um unterschiedlichen Schiffsgrößen Platz zu machen.
Das Bauwerk wurde 1961 ursprunglich als Hebbrucke installiert, bevor es im Marz 1982 in ein Drehsystem umgewandelt wurde. Diese Umgestaltung ermoglichte eine effizientere Kontrolle des Schiffsverkehrs im Hafen.
Die Brücke erhielt 2006 Anerkennung durch die Aufnahme in die Liste der 100 historischen Kulturgüter japanischer Fischerdörfer.
Das Bauwerk ist rund um die Uhr in Betrieb und wird von einem eigenen Kontrollraum aus gesteuert. Bei Bedarf dreht sich die Brucke etwa 78 Grad, um Fischerbooten die Durchfahrt zu gewahrleisten.
Der Bau nutzt ein seltenes kantilever-Drehsystem, bei dem ein Drehpunkt auf einer Seite positioniert ist. Dies ermoglicht eine elegante Rotation ohne zentrale Unterstutzung, ein innovatives Konstruktionsprinzip im japanischen Bruckenbau.
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