Obuse, Bergstadt in der Präfektur Nagano, Japan
Obuse ist eine kleine Stadt in Nagano-Präfektur mit etwa neunzehnhundert Einwohnern, die sich über sanfte Hügel erstreckt. Die Gegend besteht aus traditionellen Holzhäusern, breiten Gassen mit alten Kastanienbäumen und einem ruhigen, gemächlichen Aufbau, der sich für Spaziergänge eignet.
Der Ort wurde in den 1840er Jahren berühmt, als der renommierte Künstler Katsushika Hokusai hier die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Ein wohlhabender lokaler Kaufmann lud ihn ein, und Hokusai schuf mehrere bedeutende Werke, bevor er hier starb.
Das Gassensystem des Ortes wurde um die Kastanienbäume herum geplant, die seit Generationen Schatten und Struktur geben. Besucher bemerken, wie die Architektur und der Rhythmus des täglichen Lebens sich um diese Bäume drehen, die an vielen Ecken präsent sind.
Ein Zug der Nagano Electric Railway bringt Besucher direkt vom Bahnhof Nagano in die Stadt. Zu Fuß ist es leicht zu erkunden, und feste Schuhe sind ausreichend, auch wenn die Straßen hügelig sind.
In einem Tempel namens Gansho-in befindet sich ein großes Deckengemälde, das Hokusai in seinen späteren Jahren malte und einen Drachen zeigt. Das Werk ist noch immer an Ort und Stelle zu sehen und beeindruckt durch seine dynamische Komposition und Größe.
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