Ōarai, Küstenstadt im Bezirk Higashiibaraki, Japan
Oarai ist eine Küstenstadt im Bezirk Higashiibaraki in der Präfektur Ibaraki, Japan, die sich zwischen dem Pazifischen Ozean und dem Hinuma-See erstreckt. Das Stadtgebiet umfasst flache Landstriche und mehrere kleine Häfen, die noch heute vom Fischfang geprägt sind.
Die Gemeinde entstand 1954 aus dem Zusammenschluss der Dörfer Onuki und Isohama, die zuvor jahrhundertelang als eigenständige Fischergemeinden existierten. Während der Edo-Zeit diente die Küste als Anlegepunkt für Handelsschiffe auf dem Weg nach Edo.
Der Ortsname verbindet zwei Zeichen, die ‚großes Waschen' bedeuten und auf alte Reinigungsrituale am Strand hinweisen. Fischerhäuser mit Wellenbrecher-Mauern prägen noch heute mehrere Viertel entlang der Küste.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist der späte Herbst, wenn die Winde nachlassen und die Küstenstraßen sich zum Spazierengehen eignen. Mehrere Aussichtspunkte entlang der Strandpromenade erlauben freien Blick auf den Ozean.
Ein schmaler Sandweg, den Fischer seit Generationen nutzen, führt zwischen Häuserreihen hindurch direkt zum Strand. Die Waschbecken vor einigen älteren Häusern zeigen noch Rillen vom jahrelangen Reinigen von Netzen und Fangleinen.
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