Takachiho, Bergstadt in der Präfektur Miyazaki, Japan
Takachiho ist eine Stadt im Gebirge der Präfektur Miyazaki, bekannt für ihre spektakuläre Schlucht mit Klippen aus Vulkangestein und einen Wasserfall, der sich in smaragdgrüne Seen stürzt. Die Landschaft wird von den Ausbrüchen des nahe gelegenen Mount Aso geprägt und bietet Wanderern und Naturliebhabern beeindruckende Aussichtspunkte.
Die Stadt fiel während der Tokugawa-Zeit unter die Herrschaft der Nobeoka-Domäne, die durch den Abbau von Arsenik-Erzen wirtschaftlich wuchs. Der Bergbau endete in den 1960er Jahren und markierte eine Wendung in der lokalen Entwicklung.
Das Takachiho-Heiligtum zeigt abends traditionelle Aufführungen, bei denen Tänzer und Musiker Geschichten der japanischen Götter erzählen und die Besucher direkt in die lokale Glaubenswelt mitnehmen.
Reisende erreichen Takachiho mit dem Zug zum Bahnhof Nobeoka und steigen dann in einen Bus um, oder mieten sich ein Auto für die lokale Erkundung. Die beste Zeit für Besuche ist der Frühling und Herbst, wenn die Wege angenehm zu gehen sind und die Sicht klar bleibt.
Die Kunimigaoka-Plattform bietet einen seltenen Blick auf ein Naturphänomen, bei dem sich Wolken unter den Beobachter sammeln und eine weiße Meerfläche bilden. Dieses Schauspiel tritt unter bestimmten Wetterbedingungen auf und wird von Besuchern oft übersehen.
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