Kihoku, Ort in der Präfektur Ehime, Japan
Kihoku ist eine Stadt im Südwesten der Präfektur Ehime auf der Insel Shikoku und besteht aus mehreren Dörfern, die sich über Täler und bergige Gebiete erstrecken. Die Stadt wurde 2005 aus der Fusion der kleineren Stadt Hiromi und des Dorfes Hiyoshi gegründet, wobei sich Häuser traditionell an Flussläufen und sanften Hängen gruppieren.
Kihoku hat Wurzeln in der antiken Provinz Iyo und zeigt archäologische Funde aus der Jomon-Zeit, die tausende Jahre alte menschliche Besiedlung dokumentieren. Die Gegend war im Mittelalter ein Zentrum für buddhistische Praktiken, und im 18. Jahrhundert war sie Schauplatz von Bauernaufständen, an die heute noch das Buzaemon-Festival erinnert.
Der Name Kihoku bedeutet "Norden des Onigajō" und bezieht sich auf die Bergkette in der Nähe. Die lokale Folklore ist voll von Dämonen-Legenden, die sich in den Höhlen der Umgebung abspielen, und diese Geschichten werden heute noch in Festivals mit Dämonenmasken und Aufführungen gefeiert.
Die Stadt ist mit einer lokalen Zugverbindung erreichbar, allerdings ist der Service begrenzt und das Fahren mit dem Auto ist die häufigere Transportmethode. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist außerhalb der Regenzeit von Juni bis Juli, wenn Wege und Wanderwege besser zugänglich sind.
Tadashi Hyōdō, eine bemerkenswerte Bürgerin, war die erste Frau in Japan, die einen Pilotenschein erhielt. Diese Geschichte prägt den lokalen Stolz und zeigt den Geist von Unternehmungslust, der in der Gemeinde verwurzelt ist.
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