Misasa, Ort in der Präfektur Tottori, Japan
Misasa ist eine Kurstadt in der Präfektur Tottori, die sich entlang des Ufers des Flusses Misasa in einem bewaldeten Bergtal erstreckt. Die Stadt besteht hauptsächlich aus traditionellen Ryokans, öffentlichen Badeeinrichtungen, Holzbrücken und Fußwegen am Flussufer.
Die Thermalquellen von Misasa sollen vor über 850 Jahren von einem Mönch entdeckt worden sein, der einem weißen Wolf folgte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Gegend zu einer bekannten Badestation, und mehrere Ryokan-Gebäude aus der Edo- und Meiji-Zeit wurden als Kulturdenkmäler eingestuft.
Der Name Misasa soll von einem alten Wort für Wasserfall abgeleitet sein, was zur Lage des Ortes in einem engen Flusstal passt. Entlang des Ufers reihen sich Badeeinrichtungen und Ryokans aneinander, sodass das tägliche Leben der Gäste und Einheimischen eng mit dem Wasser verbunden ist.
Die Stadt liegt nahe der Stadt Kurayoshi, von der aus man in wenigen Minuten mit dem Bus oder Auto anreisen kann. Ein Besuch lohnt sich das ganze Jahr über, obwohl der Frühling und Herbst besonders angenehmes Wetter für Spaziergänge entlang des Flusses bieten.
Das Wasser in Misasa hat einen der höchsten gemessenen Radongehalte der Welt unter natürlichen Thermalquellen. Dieser Umstand zog im 20. Jahrhundert Wissenschaftler und Mediziner an, die die Wirkung auf den menschlichen Körper untersuchten.
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