Kibichūō, Ort in der Präfektur Okayama, Japan
Kibichuo ist eine Kleinstadt in der Präfektur Okayama, eingebettet in sanfte Hügel und dichte Wälder. Die Häuser verteilen sich über das Gebiet und sind durch Reisfelder, unbefestigte Wege und Waldpfade miteinander verbunden, ohne ein klar erkennbares Zentrum zu bilden.
Die Gemeinde entstand 2004 aus dem Zusammenschluss der beiden früheren Ortschaften Kamogawa und Kayō. Das Gebiet gehörte zuvor zur alten Provinz Bitchu, die zum Kerngebiet des antiken Königreichs Kibi zählte.
Der Name der Gemeinde leitet sich vom alten Königreich Kibi ab, das einst diese Region prägte. Hölzerne Schreine säumen die Wege und zeigen, wie die Bewohner Tradition und Natur in ihrem Alltag pflegen.
Die Gemeinde ist am einfachsten mit dem Auto zu erreichen, etwa eine Stunde von der Stadt Okayama entfernt. Vor Ort bieten lokale Taxidienste eine praktische Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten und das Ortszentrum zu erkunden.
Es gibt einen lokalen Vorschlag, Japans Hauptstadt hierher zu verlegen, da das Gebiet als erdbebensicher gilt. Die Gemeinde unterhält seit 1993 eine Städtepartnerschaft mit dem Huai'an-Bezirk in China, die regelmäßige Besuche und Austausche umfasst.
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