Nichiō-ji, Buddhistischer Tempel in Kita-ku, Japan
Nichiō-ji ist ein buddhistische Tempel in Kita-ku mit traditioneller Holzarchitektur, Schiebetüren und mit Steinen gepflasterten Wegen, die sich über das Gelände verteilen. Die Anlage enthält etwa 540 Rakan-Statuen, die zwischen 1782 und 1825 geschnitzt wurden und die Jünger Buddhas darstellen.
Der Tempel wurde 830 gegründet, als der Mönch Ennin ihn auf Befehl von Kaiser Junna errichtete. Nach Feuersbränden in 1202 und 1638 wurde er mehrmals wiederaufgebaut.
Die Tempel-Anlage zeigt in ihren Räumen Elemente, die Besucher sofort erkennen: Schiebetüren und traditionelle Tatami-Matten prägen das tägliche Bild. Pilger und Besucher bewegen sich durch diese Räume nach Konventionen, die über Jahrhunderte entstanden sind.
Der Tempel ist mit Bus und Bahn gut erreichbar, und Besucher sollten angemessene Kleidung tragen, um Innenbereiche zu betreten. Festes Schuhwerk ist praktisch für die Steingänge und unebenen Wege im Gelände.
Nach dem Großfeuer von 1638 wurden Teile der Edo-Burg hierhin verlegt, einschließlich Empfangsräume und persönlicher Quartiere des Tokugawa Iemitsu. Diese Räume stehen noch heute und zeigen Bauelemente aus dieser mächtigen Burg.
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