Saijō Inari, Buddhistischer Tempel in Kita-ku, Japan
Saijō Inari ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Kita-ku in der Region Kibi, der mehrere Gebetshallen und ein steinernes Tor umfasst. Die Anlage erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände mit dutzenden kleineren Schreinen, die zwischen Bäumen und Wegen verteilt liegen.
Der Tempel entstand Mitte des 8. Jahrhunderts unter Kaiserin Kōken und wurde nach Zerstörungen im frühen 17. Jahrhundert wiederaufgebaut. Die Zugehörigkeit wechselte später von der Tendai-Schule zur Nichiren-Lehre, nachdem Kämpfe die ursprünglichen Bauten vernichtet hatten.
Der Tempel trägt den Beinamen "höchster Inari" und steht in der Rangfolge zwischen dem alten Kaiserhaus und dem Heiligtum in Fushimi. Besucher sehen heute Gebetsfahnen und Weihrauchschwaden, die durch die Innenhöfe ziehen und eine meditative Stimmung schaffen.
Zeremonien finden stündlich von früh bis nachmittags statt, wobei Teilnehmer sich eine Viertelstunde vorher anmelden müssen. Fahrzeugsegnungen werden tagsüber ohne vorherige Reservierung angeboten und dauern etwa 20 Minuten.
Die Felsformation Hachijoiwa hat die Fläche von acht Tatami-Matten und bietet einen Blick auf die Ruinen der Burg Bitchu Takamatsu. Neben dieser Erhebung steht ein 8 Meter hoher Stein, der mit einer buddhistischen Formel beschriftet ist.
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