Kibitsu-Schrein, Shinto-Schrein in Kibitsu, Okayama, Japan
Kibitsu befindet sich in der Präfektur Okayama und dient seit dem 15. Jahrhundert als aktiver Schrein für die lokale Gemeinschaft. Die Gebäude stehen auf einer bewaldeten Anhöhe, die über einen überdachten Korridor mit mehr als 300 Metern Länge erschlossen wird.
Der gegenwärtige Hauptbau entstand 1425 während der Muromachi-Ära als Ersatz für eine frühere Anlage. Die Regierung erkannte den Schrein 1951 als Nationalschatz an und sicherte damit seine dauerhafte Erhaltung.
Die Haupthalle vereint die ansonsten getrennten Bereiche Honden und Haiden unter einem durchgehenden Dach, eine in Japan sehr seltene Konstruktionsform. Dieser Aufbau schafft einen gemeinsamen Raum für Gläubige und Schreinpersonal während der Zeremonien.
Der überdachte Korridor bietet Schutz vor Regen und Sonne, die Steigung erfordert jedoch festes Schuhwerk und etwas Ausdauer. Am frühen Morgen und an Werktagen ist die Anlage meist ruhiger als an Wochenenden.
Der Schrein steht mit der regionalen Legende vom Dämon Ura in Verbindung, die sich in lokalen Erzählungen und Volksbräuchen erhalten hat. Ein Ritual namens Narukama nutzt den Dampfklang von kochendem Reis, um zukünftige Ereignisse vorauszusagen.
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