Okayamaji, Buddhistischer Tempel in Kita-ku, Japan.
Okayamaji ist ein buddhistischer Tempel, der sich an den westlichen Ausläufern des Berges Ryuo erhebt und Steinmauern, traditionelle Holzgebäude und verschlungene Gartenpfade aufweist. Die Anlage breitet sich über das Gelände aus und verbindet natürliche und architektonische Elemente auf harmonische Weise.
Der Tempel wurde in der frühen Meiji-Zeit von Meister Nigo Shonin neu aufgebaut, der bis zu seinem Tod 1905 im Alter von 88 Jahren wirkte. Diese Zeit der Wiederherstellung machte das Heiligtum zu einem Zufluchtsort für samurai, die ihren Status verloren hatten.
Das Heiligtum folgt den Lehren des Rinzai-Buddhismus, die Meditation in den Mittelpunkt stellen. Besucher können Zeremonien sehen, die verschiedenen Gottheiten gewidmet sind und das spirituelle Leben vor Ort widerspiegeln.
Der Tempel liegt in einem gehbaren Abstand von der nächsten Station und ist über Gartenpfade gut zu erkunden. Vor dem Besuch sollten Sie die saisonalen Öffnungszeiten überprüfen, um sicherzugehen, dass die Anlage während Ihres Besuches geöffnet ist.
Jeden bestimmten Sonntag im April begeht der Tempel ein ungewöhnliches Ritual, bei dem tragbare Schreine in Wasserfälle getaucht werden. Diese Praxis verbindet alte Traditionen mit der Naturlandschaft und zeigt, wie der Ort sein Erbe lebt.
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