Bitchū Kokubun-ji, Buddhistischer Tempel in Sōja, Japan
Der Bitchū Kokubun-ji ist ein buddhistischer Tempel in Sōja mit einem fünfgeschossigen Holzpagodentempel, der etwa 34 Meter hoch ist. Die unteren drei Ebenen bestehen aus Keyaki-Holz, während die Struktur auch Bereiche mit kunstvollen Tierschnitzereien unter den Dachtraufen aufweist.
Der Kaiser Shōmu befahl 741 den Bau dieses Tempels als Teil eines Netzes von Provinztempeln, die während der Nara-Zeit im ganzen Land entstanden. Diese Tempel spielten eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des Buddhismus in abgelegenen Regionen Japans.
Der Pagodentempel zeigt buddhistische Statuen und verzierte Deckenmalereien, die Handwerkskunst aus dem Mittelalter bewahren. Besucher können diese Details bei einem Spaziergang durch die Halle selbst entdecken.
Das Gelände ist täglich zugänglich und der Eingang liegt in fußläufiger Nähe zum Hauptschrein. Besucher sollten sich auf unterschiedliche Höhenlagen vorbereiten, da der Tempel auf leicht hügeligem Terrain liegt.
Die Pagode ist das einzige fünfgeschossige Holzbauwerk dieser Art in der Präfektur Okayama. Die oberen und unteren Dachteile haben zudem gleiche Proportionen, was in der klassischen japanischen Architektur selten vorkommt.
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