Kashima, Ort in der Präfektur Kumamoto, Japan
Kashima ist eine kleine Stadt im Bezirk Kamimashiki in der Präfektur Kumamoto auf der Insel Kyushu in Japan. Reisfelder und Gemüseanbau prägen das Bild der Umgebung, während kleine Produktionsbetriebe die lokale Wirtschaft ergänzen.
Das Gebiet gehörte einst zur alten Provinz Higo und stand über Jahrhunderte unter der Herrschaft von Samurai und lokalen Fürsten. Die heutige Stadt entstand 1955 durch die Zusammenlegung mehrerer Dörfer und Gemeinden.
Kashima ist für seine Sake-Brauereien bekannt, und der Duft von gärendem Reis gehört zum Alltag im Ort. Kleine Schreine säumen die Straßen und zeigen, wie tief religiöse Bräuche im Leben der Bewohner verwurzelt sind.
Es gibt keine direkte Zugverbindung durch die Stadt, aber der Bahnhof Minami-Kumamoto in der Nähe ist gut erreichbar. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da einige Straßen schmal sind und der Hügel hinter dem Schrein einen kurzen Aufstieg erfordert.
Kashima brachte zwei landesweit bekannte Persönlichkeiten hervor: den Sumo-Ringer Yoshiazuma Hiroshi und Shigeyoshi Matsumae, den Gründer der Tokai-Universität. Es ist selten, dass eine so kleine Stadt gleich zwei Menschen hervorgebracht hat, die in so unterschiedlichen Bereichen einen nationalen Einfluss hatten.
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