Sumita, Ort in der Präfektur Iwate, Japan
Sumita ist eine kleine Stadt im Kesen-Distrikt, umgeben von Bergen und Wäldern, durch die der Fluss Kesen fließt. Die Häuser bestehen aus älteren Holzstrukturen, es gibt kleine Geschäfte und Cafes, und die meisten Straßen sind ruhig mit gelegentlichem Fußgänger- oder Fahrradverkehr.
Während der Edo-Zeit war Sumita ein wichtiger Handelsposten, durch den Reisende und Kaufleute zwischen Küste und Inland reisten und Reis gegen Meeresfrüchte tauschten. Die Stadt entststand in ihrer heutigen Form durch die Zusammenlegung mehrerer kleinerer Dörfer in den 1950er Jahren.
Der Name Sumita stammt aus der langen Geschichte der Region als Handelsort zwischen Küste und Inland. Die Bewohner pflegen bis heute traditionelle Handwerkstechniken, besonders die Holzschnitzerei aus dem lokalen Kesen-Holz, die man an Tempeln und im Rathaus sehen kann.
Die Stadt ist über die Kamaishi-Linie mit dem Zug erreichbar und wird auch durch die Nationalstraßen 107 und 340 mit nahegelegenen Ortschaften verbunden. Besucher finden einfach zu erkundende Wanderwege entlang der Flüsse, in den Wäldern und zu nahe gelegenen Natursehenswürdigkeiten wie Rokando-Höhle und Berg Goyo.
Rokando-Höhle beherbergt mit etwa 29 Metern Japans höchsten unterirdischen Wasserfall und enthält Fossilien alter Meerestiere aus der Zeit, als das Land unter dem Meer lag. Der Ort zeigt eine Jahrtausende alte Geschichte der Region, bevor das Gelände trockengelegt wurde.
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