Moroyama, Ländliche Stadt im Bezirk Iruma, Japan.
Moroyama ist eine Stadt im Bezirk Iruma, die sich an der Grenze zwischen den Chichibu-Bergen und der Kanto-Ebene erstreckt, mit sanften Hügeln bis etwa 400 Meter Höhe. Die Ortschaft verbindet verschiedene Bereiche durch die JR-East-Linie Hachiko und die Tobu Railway Ogose Line, wodurch sie in die weitere Region eingebunden ist.
Die Gegend enthält zahlreiche archäologische Stätten aus der Jomon-Zeit, die zeigen, dass Menschen hier über Jahrtausende hinweg siedelten. Im Jahr 1889 wurde das Dorf Moro als eigenständige Verwaltungseinheit gegründet und ist seither ein Teil des Bezirks Iruma.
Das Heiligtum Izumo Iwai bewahrt die Tradition des Yabusame, einer Form des Bogenschießens zu Pferd, die alte japanische Kampfkünste bis heute lebendig hält. Besucher können diese Kunstform bei traditionellen Veranstaltungen beobachten und erleben, wie sie das Leben der Gemeinde prägt.
Das Gebiet ist leicht zu erreichen und zu erkunden, da die beiden Eisenbahnlinien die Orte verbinden und eine gute Orientierung ermöglichen. Besucher sollten bedenken, dass hügelige Gegenden zu Fuß erkundet werden können, während die flacheren Bereiche einfach zugänglich sind.
Im Jahr 1939 gründete der Schriftsteller Saneatsu Mushanokoji hier Atarashiki-mura, eine landwirtschaftliche Gemeinde mit dem Ziel, ein experimentelles Gesellschaftsmodell zu schaffen. Dieses Experiment in kommunalem Leben und landwirtschaftlicher Selbstversorgung prägt bis heute die Identität des Ortes.
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