Ikebukuro, Geschäftsviertel in Toshima, Japan
Ikebukuro ist ein großes Geschäftsviertel im Bezirk Toshima im Norden von Tokio, das sich um einen großen Bahnhof herum entwickelt hat. Das Gebiet umfasst Einkaufszentren, Unterhaltungseinrichtungen, Bürogebäude und Wohnblöcke, die sich über mehrere Straßen erstrecken.
Das Gebiet war bis Anfang des 20. Jahrhunderts Ackerland und wurde nach der Eröffnung einer Bahnstation im Jahr 1903 zu einem städtischen Zentrum. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Viertel rasch zu einem der größten Verkehrs- und Handelsknotenpunkte der Stadt.
Der östliche Bereich ist als Chinatown bekannt und zieht Besucher mit einer Reihe von Restaurants und Geschäften an, die sich auf chinesische Küche und Produkte spezialisiert haben. Auf der westlichen Seite liegen viele Bars und Treffpunkte, die Teil der lokalen Subkultur geworden sind und besonders abends gut besucht werden.
Die Gegend lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die meisten Geschäfte und Einrichtungen in kurzer Gehdistanz vom Hauptbahnhof liegen. Wer sich weiter in die Randbereiche bewegen möchte, findet überall Wegweiser in Englisch und Japanisch.
Eine Straße namens Otome Road konzentriert sich auf Unterhaltungsmedien für weibliches Publikum und bietet zahlreiche Läden mit Manga, Anime-Artikeln und verwandten Waren. Das Viertel beherbergt auch mehrere Themencafés, in denen Gäste Figuren aus populären Geschichten begegnen können.
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