Ikebukuro-mitake-jinja, Shinto shrine in Japan
Ikebukuro-mitake-jinja ist ein kleiner Shinto-Schrein in Ikebukuro, unweit des Westausgangs der U-Bahn-Station. Der Schrein hat ein einfaches Hauptgebäude mit Holzpfeilern und Strohdach, umgeben von gepflegten Kiesplätzen, Steinlaternen und zwei Gruppen geschnitzter Eulenfiguren aus Holz.
Der Schrein wurde ursprünglich in der späten 1500er Jahren gegründet, um das Dorf Ikebukuro zu schützen, und das Hauptgebäude wurde in der späten 1600er Jahren errichtet. Nach Beschädigungen in der Mitte des 1800er Jahren und wieder nach dem Zweiten Weltkrieg wurden größere Renovierungen durchgeführt, zuletzt in den 1950er und 1960er Jahren.
Der Schrein ist ein wichtiger Ort für lokale Nachbarschaften, wo Menschen zu Neujahr und bei besonderen Festen zusammenkommen. Besucher können traditionelle Handlungen wie das Reinigen der Hände vor dem Beten und das Hinterlassen von Gaben beobachten, die zeigen, wie Respekt und Spiritualität im Alltag gelebt werden.
Der Schrein ist das ganze Jahr über frei zugänglich und kann schnell besucht werden, da er klein ist und sich in der Nähe des Bahnhofs befindet. Vor dem Beten sollte man sich an der Purifikationsstelle rechts vom Eingang die Hände waschen, ein einfaches Ritual, das Teil des Besuchs ist.
Die zwei Gruppen von geschnitzten Eulen aus Holz wurden 2002 hinzugefügt und beruhen auf einer alten Geschichte über eine Mädchen, das sich jede Nacht für die Gesundheit ihrer Mutter betete. Die Eulen sind heute zu einem Symbol für Glück und Hoffnung im Ikebukuro-Gebiet geworden und erinnern an die Tradition der Dankbarkeit gegenüber den Gottheiten.
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