Minamifurano, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Minamifurano ist eine Kleinstadt im Sorachi-Bezirk in Hokkaido, Japan, umgeben von Feldern, Wäldern und Bergen. Die Landschaft wird von Ackerland, vereinzelten Häusern und ruhigen Straßen geprägt, auf denen kaum Verkehr herrscht.
Das Gebiet wurde im späten 19. Jahrhundert von Goldschürfern besiedelt und durch den Bau einer Eisenbahn erschlossen, was dauerhafte Siedlungen ermöglichte. Die Entwicklung war stets eng mit der Landwirtschaft verbunden, und die alten Bauernhäuser, die noch heute zu sehen sind, zeugen davon.
Das Maskottchen der Stadt, Minami-chan, trägt einen Curling-Stein als Helm und hält Mais und Karotten in den Händen, was die lokale Verbundenheit mit dem Curling-Sport und der Landwirtschaft zeigt. Ihr Bild ist bei Stadtfesten und Gemeinschaftsveranstaltungen das ganze Jahr über zu sehen.
Die Stadt ist mit Zug oder Bus von Sapporo oder Asahikawa aus erreichbar, und die Strecke bietet je nach Jahreszeit wechselnde Ausblicke. Vor Ort lässt sich das Umland am besten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit einem Mietwagen im eigenen Tempo erkunden.
Im Winter friert der Kanayama-See so stark zu, dass Besucher Eisfischen betreiben können, indem sie Löcher ins Eis bohren, um Stint zu fangen. Beim Veranstaltung Ice Candle Night werden Kerzenlichter entlang des Ufers aufgestellt, während über dem See das Wintersechseck am Himmel sichtbar ist.
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