Kosaka, Ort in der Präfektur Akita, Japan
Kosaka ist eine kleine Stadt im Nordosten der Präfektur Akita und wird von Bergen und Wäldern umgeben. Das Gemeindegebiet ist groß und größtenteils bewaldet, mit traditionellen Holzgebäuden in dem eigentlichen Stadtzentrum und mehreren Wanderwegen in die umliegenden Berge.
Kosaka war historisch ein Zentrum des Bergbaus, das im frühen 20. Jahrhundert zu einer der größten Silberquellen Japans wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg schlossen die Minen allmählich, wobei die letzte 1990 schloss, woraufhin sich die Stadt zur Recyclingwirtschaft wandte.
Der Name Kosaka stammt aus der Geschichte des Bergbaus, der die Stadt prägte und ihre Identität formte. Die traditionellen Holzgebäude aus der Meiji-Zeit und das Korakukan-Kabuki-Theater zeigen bis heute die Handwerkskunst und den Stolz der Bewohner auf ihr industrielles Erbe.
Die meisten Besucher erkunden die Stadt am besten mit dem Auto, da der Personenzugverkehr seit den 1990er Jahren eingestellt wurde und die Highways wie die Tōhoku Expressway die Stadt mit größeren Städten verbinden. Die Umgebung bietet Wanderwege zum Lac Towada und den Nanataki-Wasserfällen, wobei Besucher in den Wäldern auf Bären achten sollten.
Kosaka war einer der ersten Orte in Japan, wo Bewohner früh Zugang zu Elektrizität, fließend Wasser und modernen Sanitäranlagen hatten, weil die Stadt wegen ihrer Erzproduktion wichtig war. Diese technologischen Errungenschaften des Bergbaus verbesserten das Alltagsleben Jahrzehnte, bevor solche Annehmlichkeiten in anderen Regionen verfügbar wurden.
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