Kussharo-See, Caldera-See im Akan-Nationalpark, Japan
Kussharo ist ein ausgedehnter Caldera-See im östlichen Hokkaido, der sich auf 121 Metern Höhe befindet und durch seine Fläche als größter Caldera-See Japans gilt. Der See wird von Bergen umgeben, während sich seine Ufer über mehrere Zugangspunkte verteilen, die jeweils unterschiedliche Ausblicke und Zugang zu den angrenzenden Wäldern bieten.
Der See entstand durch heftige vulkanische Tätigkeit, die eine große Caldera schuf, die sich allmählich mit Wasser füllte. Spätere Eruptionen formten die kleineren Inseln im See und veränderten seine Gestalt über die Jahrhunderte.
Der Name Kussharo stammt aus der Ainu-Sprache und spiegelt die tiefe Verbindung zwischen dieser natürlichen Formation und den Ureinwohnern Hokkaidos wider. Besucher erleben heute noch die Spuren dieser Kultur in der Landschaft, während sie die Uferbereiche erkunden.
Die Uferbereiche bieten mehrere Freiluftheiße Quellen, bei denen Besucher direkt am Wasser entspannen können. Der Sunayu-Strand erlaubt es, im Sand zu graben und dabei warmes Quellwasser unter der Oberfläche zu finden.
Im Winter zeigt die Wakoto-Halbinsel geologische Formationen, bei denen sich das Eis zusammenzieht und ausdehnt und dabei sichtbare Grate auf der gefrorenen Oberfläche bildet. Diese Eisrippen entstehen durch den Temperaturwechsel und verändern das Aussehen des gefrorenen Sees.
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