Hachirōgata, See in der Präfektur Akita, Japan
Hachirōgata erstreckt sich über etwa 48 Quadratkilometer in der Präfektur Akita und besteht heute aus Wasserkanälen, die kultiviertes Ackerland in der Mitte umgeben. Das Gelände wirkt flach und weitläufig, wobei Deiche und niedrige Uferlinien die Landschaft prägen.
Die japanische Regierung begann 1957 ein großes Projekt, um den damals zweitgrößten See des Landes in Agrarflächen für den Reisanbau umzuwandeln. Die Entwässerungsarbeiten dauerten mehr als ein Jahrzehnt und veränderten die ursprüngliche Form des Sees grundlegend.
Fischer bohren im Winter Löcher in die gefrorene Fläche, um unter dem Eis nach Wakasagi-Fischen zu suchen. Diese traditionelle Fangmethode zieht auch Besucher an, die das ruhige Schauspiel auf dem winterlichen Wasser beobachten möchten.
Besucher finden mehrere Aussichtspunkte entlang der Ufer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln von den zentralen Bahnhöfen in der Präfektur Akita erreichbar sind. Die flache Topografie erleichtert Orientierung und Bewegung in der gesamten Region.
Der Boden liegt etwa 15 Meter unter dem Meeresspiegel und markiert damit den tiefsten natürlichen Punkt in ganz Japan. Diese Besonderheit verleiht dem Ort eine seltene geografische Bedeutung innerhalb des Archipels.
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