Stadtautobahn Tokio, Städtisches Autobahnnetz in Tokio, JP
Das Shuto Expressway ist ein Stadtautobahnsystem in Tokio, das auf 322 Kilometern überwiegend erhöhten Strecken die wichtigsten Stadtteile der Metropolregion miteinander verbindet. Ringförmige und radiale Routen führen über mehrere Ebenen durch dicht bebaute Gebiete und bilden ein weitverzweigtes Netz aus Rampen und Knotenpunkten.
Die Betreibergesellschaft nahm den Verkehr 1959 als öffentliche Einrichtung auf und sollte die schnell wachsende Stadt entlasten. 2005 erfolgte die Umwandlung in ein Unternehmen, das weiterhin überwiegend im Besitz staatlicher Stellen steht.
Der Name Shuto leitet sich vom japanischen Begriff für Hauptstadt ab und bezeichnet das Straßennetz als Teil der modernen Infrastruktur Tokios. Pendler und Lieferdienste nutzen die Strecke täglich, während die erhöhten Abschnitte nachts ein weithin sichtbares Lichtband durch die Stadt ziehen.
Alle Fahrzeuge zahlen eine einheitliche Mautgebühr von 1300 Yen unabhängig von der gefahrenen Strecke, wobei elektronische Zahlsysteme Ermäßigungen zu bestimmten Tageszeiten bieten. Die meisten Abschnitte haben ein Tempolimit von 60 Kilometern pro Stunde, das streng überwacht wird.
Entlang der Strecke befinden sich 21 kleine Rastplätze, die als Pausenpunkte im dichten Verkehr dienen. Die Route Bayshore wurde in den 1990er-Jahren Schauplatz einer Straßenrennszene, die später in zahlreichen Filmen und Videospielen verarbeitet wurde.
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