Kujūkushima, Inselgruppe im Saikai Nationalpark, Japan
Die Kujūku-Inseln sind eine Inselgruppe mit 208 Eilanden, die sich entlang der Küste der Präfektur Nagasaki erstrecken und ein komplexes Muster aus kleinen Landmassen bilden. Die Gewässer zwischen ihnen sind dotiert mit unterschiedlich großen Inseln, von denen nur wenige dauerhaft bewohnt sind.
Die Region gewann während des Zweiten Weltkriegs an strategischer Bedeutung, da Sasebo als Marinestützpunkt ausgebaut wurde und militärische Einrichtungen entstanden. Nach dem Krieg wandelte sich die Gegend zur Handelszone, und die Inseln wurden später als Naturschutzgebiet Teil des Saikai-Nationalparks.
Die Inseln sind eng mit der lokalen Fischerei verbunden, und viele Besucher sehen noch heute traditionelle Fischerboote, die zwischen den Eilanden fahren. Diese Arbeit hat das Leben der Menschen hier seit Generationen geprägt und ist immer noch Teil des täglichen Lebens.
Am einfachsten erreicht man die Inseln mit der Fähre von Sasebo aus, die regelmäßig fahrt und an den meisten Tagen mehrmals täglich verkehrt. Es ist sinnvoll, früh am Tag anzukommen, um die beste Auswahl an Abfahrten zu haben und mehr Tageslichtstunden vor Ort zu nutzen.
Obwohl der Name Kujūku in Japan die Zahl 99 bedeutet, besteht das Archipel tatsächlich aus 208 Inseln, eine Diskrepanz, die seit Jahrhunderten besteht. Nur vier dieser Inseln haben heute Dauerbewohner, während die meisten anderen völlig unbewohnt bleiben.
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