Ushibuka, Siedlung in Japan
Ushibuka ist eine aufgelöste Gemeinde in der Präfektur Kumamoto, Japan, die als Fischereihafen am Ostchinesischen Meer lag und über mehrere natürliche Häfen an einer tief gegliederten Küste verfügte. Die Gegend war bekannt für die Aufzucht von Meerbrassen und Gelbschwanzfischen sowie für getrockneten Fisch, der als Suppengrundlage verwendet wurde.
Ushibuka wurde im frühen 20. Jahrhundert als eigenständige Gemeinde gegründet und war bereits seit Jahrhunderten ein wichtiger Handels- und Fischereistandort. Im Jahr 2006 fusionierte die Gemeinde mit anderen Orten und wurde Teil der neu gegründeten Stadt Amakusa.
Ushibuka gilt als Geburtsort des Haiya-Volkslieds, das im späten Edo-Zeitalter von Matrosen und Händlerinnen gesungen wurde, die auf dem Meer Waren tauschten. Das Lied wird bis heute bei einem jährlichen Fest gefeiert und ist im lokalen Gedächtnis fest verankert.
Das Gebiet ist mit dem Auto oder Bus von größeren Städten der Region erreichbar, und zu Fuß oder mit dem Fahrrad lässt es sich am besten erkunden. Das Klima ist feucht, besonders in der Regenzeit und im Sommer, sodass eine entsprechende Planung sinnvoll ist.
Von der Küste aus fahren Glasbodenboote, mit denen Besucher tropische Fische und Korallen beobachten können, ohne zu tauchen. Von dort aus lässt sich auch Sakitsu erreichen, ein christliches Dorf auf den Amakusa-Inseln mit einer Kirche, die als Kandidat für das UNESCO-Welterbe gilt.
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