Saji Observatory, Astronomisches Observatorium in der Präfektur Tottori, Japan
Das Saji-Observatorium ist eine astronomische Einrichtung im Stadtteil Saji von Tottori in der Präfektur Tottori, eröffnet im Juli 1994. Sein Hauptinstrument ist ein 103-cm-Spiegelteleskop, das bei der Eröffnung größte Japans, untergebracht im Observatoriumsgebäude. Die Anlage umfasst außerdem ein Planetarium, Ausstellungsräume, ein Mehrzweckhaus, ein Rasthaus und Übernachtungsmöglichkeiten in vier Hoshi-no-Cottage-Häusern und der Cosmos-Halle.
Der Astronomiepark Saji wurde im Juli 1994 in Saji, heute Teil von Tottori, eröffnet, mit Kiyoki Kōzai, ausgeschieden vom Nationalen Astronomischen Observatorium Japans, als Leiter und dem Astronomen Shin Oyama als Parkdirektor. Sein 103-cm-Spiegelteleskop war zur Eröffnung das größte öffentliche Teleskop Japans. Das Observatorium entdeckte 22 nummerierte Asteroiden und schlug für 17 davon Namen vor.
Das Observatorium ist ein Treffpunkt für Menschen, die sich für den Himmel interessieren, und bietet regelmäßig Veranstaltungen an, bei denen Besucher zusammen Sterne beobachten. Diese Zusammenkünfte verbinden Einheimische und Touristen in ihrer gemeinsamen Neugier auf die Himmelskörper.
Die Öffnungszeiten sind von April bis September 9:00–22:00 Uhr und von Oktober bis März 9:00–21:00 Uhr. Geschlossen ist montags und am dritten Dienstag jedes Monats, der bei Feiertagen auf den Folgetag fällt, sowie über die Neujahrsfeiertage. Die Adresse ist 1071-1 Takayama, Saji, Tottori; mit dem Auto fährt man von der Anschlussstelle Mochigase auf der Nationalstraße 482 Richtung Maniwa und Saji.
Die Sternwarte hat 22 nummerierte Asteroiden entdeckt und für 17 davon Namensvorschläge eingereicht. Darunter sind „Saji“, Orte in Tottori wie „Daisakyu“ und Personen wie der Fotograf Shoji Ueda, dessen Benennung auf Anregung seines Schülers Masaharu Fukuyama erfolgte, sowie der Ehrenleiter Keizo Saji.
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