Hijiri-jinja, Shinto shrine in Japan
Hijiri-jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Tottori mit bescheidener, aber gepflegter Architektur aus Holz und traditionellem Design. Das Hauptgebäude hat ein leicht geschwungenes Dach und wird von Steinlaternen, alten Bäumen und einem kleinen Teich mit hölzerner Brücke umgeben, die zusammen eine harmonische Atmosphäre schaffen.
Das Heiligtum wurde um 1778 während der mittleren Edo-Zeit gegründet und ist seit dieser Zeit ein wichtiger Treffpunkt der Gemeinde. Über mehr als zwei Jahrhunderte hat es Festivals und Feierlichkeiten beherbergt, die lokale Traditionen bewahrt und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart lebendig gehalten haben.
Der Name Hijiri-jinja bezieht sich auf die heiligen Geister, die hier verehrt werden und die Gemeinde beschützen sollen. Besucher sehen häufig kleine hölzerne Wunschtafeln, die an speziellen Gestellen hängen, sowie Glücksbringer, die von Bäumen baumeln und zeigen, wie Einheimische ihre persönlichen Hoffnungen und Segnungen ausdrücken.
Das Heiligtum liegt in einem ruhigen Gebiet mit leicht zu bewältigenden Wegen und ist für Besucher leicht zugänglich, mit guten Wegweisern von nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie dem Tottori Folk Crafts Museum. Es ist üblich, barfuß oder in Socken bestimmte Bereiche zu betreten, und die Mitarbeiter vor Ort helfen gerne bei Fragen zu lokalen Etiketten und Bräuchen.
Das Heiligtum ist bekannt für seinen Kirin-Tanz, ein lebhaftes lokales Fest, das zweimal im Jahr stattfindet - Ende Mai und im September - mit aufwendigen Kostümen und traditionellen Instrumenten. Diese Tanzform wird nur von wenigen Schreinen aufgeführt und wird auch am nahegelegenen Honji-Schrein aufgeführt, was eine einzigartige gemeinsame Tradition in der Region zeigt.
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